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Die Entwicklung der Immobilienpreise in Deutschland

Der Immobilienmarkt in Deutschland verzeichnet nach wie vor ein Wachstum. Die Preise steigen vor allem in Metropolen wie Berlin, Düsseldorf oder Köln.

Die Entwicklung der Immobilienpreise in Deutschland
Der Immobilienmarkt in Deutschland Wächst nach wie vor. Die Preise steigen vor allem in Metropolen wie Berlin, Düsseldorf oder Köln.

Bewegung im Deutschen Immobilienmarkt!

Zuletzt stiegen die Preise für Wohnimmobilien, also Häuser und ETW um 61, Prozent laut Deutscher Bundesbank (Stand: November 2017). Eine hohe Nachfrage oder eine gute wirtschaftliche Lage ist der Grund für den Preisanstieg. Die Preisübertreibungen von zehn bis 20 Prozent im Jahre 2015, lagen im Jahr 2016 bereits bei 15 bis 30 Prozent. Auch 2017 stiegen die Immobilienpreise in Deutschlands Großstädten weiter.

Rund 3.630 Euro pro Quadratmeter betrug der durchschnittliche Angebotspreis für eine Eigentumswohnung in Berlin im Juni 2017. Das entspricht einer Steigerung um rund – zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Quadratmeterpreis für Einfamilienhäuser stieg innerhalb eines Jahres um zwölf Prozent auf 3.180 Euro pro Quadratmeter.
Auch in Hamburg boomt der Immobilienmarkt. Laut Gutachterausschuss wurden 2016 von Blankenese bis Billstedt Häuser, Wohnungen und Grundstücke für insgesamt 10,2 Millionen Euro verkauft. Das waren fünf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Als begehrteste Immobilie wurden dabei Mehrfamilienhäuser gehandelt. Gefragt sind aber auch Eigentumswohnungen und dabei vor allem Immobilien in innerstädtischen Lagen. In der Hamburg Mitte etwa sind sogar Quadratmeterpreise von 6.350 Euro nicht weiter ungewöhnlich. Das Resultat ist, dass Käufer vielerorts heutzutage zunehmend auf die Randgebiete der Großstädte ausweichen.

Die selbsternannte „Weltstadt mit Herz“, München, galt schon als teures Pflaster, bevor die Immobilienpreise in Deutschland in den letzten Jahren stetig nach oben gingen. Knapper Wohnraum beziehungsweise ein Engpass beim Wohnungsbau machen der Bayerischen Landeshauptstadt zu schaffen. Der Quadratmeterpreis für eine Neubau-Eigentumswohnung kann von 6.800 Euro bis durchschnittlichen bis zu 7.450 Euro in sehr guten Wohnlagen variieren. Da Neubaugebiete Mangelware sind, haben auch Grundstücke ihren Preis. In Bogenhausen als besonders begehrte Wohnlage ist ein Preis von 4.100 Euro pro Quadratmeter für ein unbebautes Wohnbaugrundstück nicht unüblich. Seit dem Jahre 2012 steigen Preise für Doppelhaushälfteten pro Jahr im Schnitt um zehn Prozent an.

In Köln bestimmt ein Nachfrageüberhang den Immobilienmarkt. Für ein neugebautes Reihenendhaus oder eine Doppelhaushälfte müssen Käufer mit einem Durchschnittspreis von 530.000 Euro rechnen. In Frankfurt am Main führte ein knappes Angebot in den letzten Jahren zu Preissteigerungen bei Immobilien in fast allen Baualtersklassen. Reihenmittelhäuser welche Frisch Fertiggestellt auf den Erstbezieher Warten sind für durchschnittlich 480.000 Euro zu haben. Innerhalb von fünf Jahren stiegen die Preise für Eigentumswohnungen um 50 Prozent. Die Kaufpreise für Immobilien ab dem Baujahr 2000 stiegen innerhalb eines Jahres um 15 Prozent auf 4.930 Euro. Vor 1949 erbaute Immobilien, legten um ganze zwölf Prozent zu.

In der Metropole Düsseldorf stiegen sowohl Verkäufe als auch Umsätze von Eigentumswohnungen innerhalb eines Kalenderjahres um 13 bis 23 Prozent an. Dies sind Rekordsteigerungen! Ähnliche Entwicklungen zeigt sich auch in der Schwabenmetropole Stuttgart, wo die Preise für Eigentumswohnungen im gleichen Zeitraum bei einem Wiederverkauf um ganze 15 Prozent bei Bestandsbauten und bei Neubauten um acht Prozent stiegen.

Der stetige Anstieg der Deutschen Immobilienpreise ist aber nicht nur im Süd- Westen unseres Landes zu spüren. In Sachsens Landeshauptstadt Dresden etwa nahmen nicht nur die Verkäufe von Wohn- und Teileigentum 2016 gegenüber dem Vorjahr um rund sieben Prozent zu. Allein, wer Bauland erwarb, zahlte mit 220 Euro pro Quadratmeter in guten Wohnlagen sogar zehn Prozent mehr. Einen ebenso hohen Anstieg gab es bei Doppelhaushälften.

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